DJI Osmo im Test mit Demo-Material

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DJI Osmo – mehr als nur eine B-Kamera?

Viele wissen, dass ich neben dem Fotografieren auch wahnsinnig gerne filme. An richtig coolen Kamerafahrten hat es jedoch meist bisher gehapert. Freihand mit einer DSLR zu filmen führt meist zu optisch ansprechenden, jedoch oftmals zittrigen Bildern. Ein Stativ mit mir rumschleppen, kommt in vielen Situationen auch nicht infrage – schon deswegen, weil hier zwar schöne Drehbewegungen möglich sind, aber sobald es an Aufnahmen aus dem Laufen geht, kann ein Stativ schnell vom Segen zum Fluch werden.

Die DJI Osmo kam mir auf der Suche nach einer handlichen, stabilisierten Action-Cam genau recht. Sie ist klein, wird in einem schönen „Gitarrenkoffer“ geliefert und macht genau das, was man von ihr erwartet: Verwackel- und zitterfreie Bilder. Mit etwas Übung lassen sich schöne Schwenks, stabilisierte Videos im Laufen und geniale Zeitlupenaufnahmen machen. Gerade letzteres hat es mir angetan (wie ihr im Video unten sehen könnt) – mit 120 fps bei 1080p sind wahnsinnig schöne Slow Motion-Bilder ohne weiteres möglich. Alles aus der Hüfte. Und 4K-Bilder sehen (mit passendem Inhalt) faszinierend aus.

Warum die Osmo trotzdem keinen festen Platz in meiner Kameratasche bekommt? Weil mir die Flexibilität fehlt. Man hat keinerlei Freiraum, was das Wählen der Blende oder des Fokus betrifft. Klar, es ist eine Action-Cam, die diesen Anspruch gar nicht erfüllen will. Jedoch sind mir persönlich die Anschaffungskosten von 600€ für eine goPro-Variante (die die Stabilisierung wirklich bemerkenswert gut verrichtet), einfach zu hoch, um damit nur ab und an mal ein paar Bilder im Weitwinkel mit voreingestellter Blende zu machen.

Wer nur Einstellungen im Weitwinkelbereich braucht (die super stabil sind), der macht mit der Osmo nichts falsch. Wenn sie ein bisschen günstiger wird, werde ich bestimmt wieder zugreifen.

Im folgenden Video findet ihr ein paar Szenen, die mit der Osmo während unseres Aufenthalts in London entstanden sind.